Malteser Hausnotruf Test: Kosten und Erfahrungen 2026

Pakete, Preise, Technik und regionale Servicequalität im Vergleich damit Sie die passende Notruflösung für zu Hause finden
Poziv Za Hitnu Pomoc Na Stolu
Inhalt dieses Beitrags

Rund 5,6 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig (Statistisches Bundesamt). Die meisten von ihnen leben zu Hause. Ein Hausnotruf gibt ihnen und ihren Angehörigen ein Stück Sicherheit. Doch welcher Anbieter hält, was er verspricht? Die Malteser Hausnotruf Erfahrungen fallen gemischt aus. Zuverlässig im Ernstfall, freundlich im Service, aber nicht ohne Schwächen. In diesem Artikel schauen wir uns den Malteser Hausnotruf gründlich an.

Wir von Pflege Panorama haben die drei Pakete, die aktuellen Preise, die Technik und die Erfahrungen anderer Nutzer unter die Lupe genommen. Außerdem klären wir, was die Pflegekasse übernimmt, wie die Kündigung funktioniert und welche Alternativen es auf dem Markt gibt. So können Sie eine fundierte Entscheidung treffen.

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Malteser Hausnotruf im Überblick: Pakete, Preise, Leistungen

Alle drei Pakete beinhalten die Aufschaltung auf die Malteser-Notrufzentrale, die rund um die Uhr besetzt ist. Der Unterschied liegt im Umfang der Zusatzleistungen. Dazu gleich mehr.

Was sofort auffällt: Der Preissprung vom Basis- zum Komfort-Paket ist erheblich. Sie zahlen mehr als doppelt so viel. Der Sprung vom Komfort- zum Premium-Paket beträgt dagegen nur 4,50 EUR. Das macht das Komfort-Paket zur entscheidenden Frage: Brauchen Sie die Schlüsselverwahrung oder nicht?

 

✚ Malteser Hausnotruf 2026: Überblick

25,50 €
Basis/Monat
0 € mit PG
Pflegekasse zahlt
Befriedigend
Stiftung Warentest '18
✓ Stärken:
Bundesweit, 24/7 Zentrale, fair kündbar
⚠️ Schwächen:
Technik veraltet, kein GPS/mobil
📊 Wohlfahrtsverband: 40.000+ Mitarbeiter · Wasserdichter Sender · Keine Mindestlaufzeit

Malteser Hilfsdienst: Wer steckt dahinter?

Der Malteser Hilfsdienst ist einer der größten Wohlfahrtsverbände in Deutschland. Gegründet auf christlich-katholischen Werten, arbeitet der Verband mit einer Mischung aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften. Bundesweit beschäftigen die Malteser über 40.000 hauptamtliche und rund 50.000 ehrenamtliche Mitarbeiter. Der Hausnotruf ist dabei nur ein kleiner Teil des Gesamtangebots. Die Organisation bietet auch Rettungsdienst, Erste-Hilfe-Kurse, ambulante Pflege, Hospizarbeit und Katastrophenschutz an.

Für den Hausnotruf bedeutet das: Sie haben keinen anonymen Technik-Startup vor sich, sondern eine Organisation mit Jahrzehnten Erfahrung in der Notfallhilfe. Die bundesweite Verfügbarkeit ist ein klarer Pluspunkt. Egal ob Sie in Hamburg, München oder in einer ländlichen Region wohnen, die Malteser sind in der Regel vor Ort vertreten.

Gleichzeitig bringt die Größe auch typische Herausforderungen mit sich. Die Qualität kann je nach Standort schwanken. Was in einer Stadt hervorragend funktioniert, läuft an einem anderen Standort vielleicht weniger reibungslos. Das zeigen auch die Nutzerbewertungen, auf die wir später eingehen.

Ein Punkt, der für manche Nutzer relevant sein könnte: Die Malteser sind eine katholische Organisation. In der Praxis spielt die konfessionelle Ausrichtung beim Hausnotruf allerdings keine Rolle. Der Dienst steht allen Menschen offen, unabhängig von Religion oder Weltanschauung. Was zählt, ist die Qualität der Dienstleistung, nicht die Konfession des Anbieters.

 

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Pakete und Leistungen im Detail

Basis-Paket: 25,50 EUR pro Monat

Das Basis-Paket ist der Einstieg in den Malteser Hausnotruf. Sie erhalten eine Basisstation für Ihre Wohnung und einen wasserdichten Handsender, den Sie als Armband oder Halskette tragen. Drücken Sie den Knopf, stellt die Station automatisch eine Sprechverbindung zur Notrufzentrale her.

Die Zentrale ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche besetzt. Ein Mitarbeiter spricht mit Ihnen über den Freisprecher der Basisstation und entscheidet dann, welche Hilfe nötig ist. Das kann ein Anruf bei Ihrer Kontaktperson sein, die Alarmierung des Rettungsdienstes oder einfach ein beruhigendes Gespräch, wenn sich der Fehlalarm herausstellt.

Für viele Senioren, die allein leben und sich ein Sicherheitsnetz wünschen, reicht dieses Paket völlig aus. Und es hat einen entscheidenden Vorteil: Die Pflegekasse übernimmt die Kosten komplett, wenn ein Pflegegrad vorliegt. Sie zahlen dann keinen Cent aus eigener Tasche.

Was das Basis-Paket nicht enthält: Schlüsselverwahrung. Das bedeutet, dass die Einsatzkräfte im Notfall keinen Zugang zu Ihrer Wohnung haben, wenn Sie die Tür nicht selbst öffnen können. In einem solchen Fall muss die Tür aufgebrochen werden. Das kostet Zeit und Geld.

Komfort-Paket: 52,40 EUR pro Monat

Das Komfort-Paket baut auf dem Basis-Paket auf und ergänzt es um Zusatzleistungen. Die wichtigste davon: die Schlüsselverwahrung. Die Malteser hinterlegen einen Schlüssel zu Ihrer Wohnung an einem sicheren Ort. Bei einem Notfall können Einsatzkräfte die Wohnung betreten, ohne die Tür aufbrechen zu müssen.

Das klingt nach einem kleinen Detail, ist aber in der Praxis enorm wichtig. Wenn Sie nach einem Sturz auf dem Badezimmerboden liegen und nicht mehr zur Tür kommen, spart die Schlüsselverwahrung wertvolle Minuten. Und sie schützt Ihre Tür vor Beschädigungen. Eine aufgebrochene Wohnungstür muss repariert oder ersetzt werden. Das kann mehrere hundert Euro kosten.

Zusätzlich erhalten Sie beim Komfort-Paket erweiterte Benachrichtigungsoptionen für Ihre Kontaktpersonen. Die Malteser Hausnotruf Kosten liegen hier bei 52,40 EUR monatlich. Die Pflegekasse übernimmt davon 25,50 EUR. Die restlichen 26,90 EUR zahlen Sie selbst.

Unsere Einschätzung: Für alleinlebende Senioren ohne Angehörige in unmittelbarer Nähe ist die Schlüsselverwahrung eine der sinnvollsten Investitionen überhaupt. Der Aufpreis von 26,90 EUR monatlich kann im Ernstfall den entscheidenden Unterschied machen.

Premium-Paket: 56,90 EUR pro Monat

Das Premium-Paket ist der Vollservice. Hier sind alle verfügbaren Leistungen der Malteser enthalten. Die genaue Zusammensetzung kann je nach Standort variieren, umfasst aber in der Regel alles, was auch das Komfort-Paket bietet, plus weitere Zusatzleistungen wie eine erweiterte Kontaktpersonenverwaltung und bevorzugten Support.

Der Malteser Notruf Preis für das Premium-Paket liegt bei 56,90 EUR pro Monat. Auch hier gilt: 25,50 EUR trägt die Pflegekasse, die Differenz von 31,40 EUR tragen Sie selbst.

Ob sich das Premium-Paket lohnt, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Der Unterschied zum Komfort-Paket beträgt nur 4,50 EUR pro Monat. Für die meisten Nutzer bietet das Komfort-Paket mit Schlüsselverwahrung bereits alles Wichtige. Wenn Ihnen der geringe Aufpreis aber die Gewissheit gibt, wirklich jede verfügbare Leistung zu haben, ist das Premium-Paket keine schlechte Wahl.

 

📦 Malteser Hausnotruf: 3 Pakete

Paket Preis/Mon Leistungen
Basis 25,50 € Basisstation, Sender, 24/7 Zentrale
Komfort ⭐ 52,40 € + Schlüsselverwahrung beim Malteser
Premium 56,90 € Vollservice inkl. aller Zusatzleistungen
💡 Empfehlung: Komfort (Schlüssel rettet Zeit!)
🔧 Einrichtung: 10,49 € einmalig

Kosten und Pflegekasse: Was Sie wirklich zahlen

Beim Thema Malteser Hausnotruf Kosten gibt es eine gute Nachricht: Wenn Sie einen Pflegegrad haben (ab Pflegegrad 1), übernimmt die Pflegekasse die Kosten für das Basis-Paket komplett. Das sind 25,50 EUR pro Monat plus eine einmalige Installationspauschale von 10,49 EUR.

Schauen wir uns das genauer an.

Ohne Pflegegrad zahlen Sie alles selbst. Beim Basis-Paket sind das 25,50 EUR monatlich. Das ist im Vergleich zu anderen Anbietern ein marktgerechter Preis. Viele Hausnotrufdienste bewegen sich in ähnlichen Preisregionen. Hochgerechnet auf ein Jahr ergibt das 306 EUR für das Basis-Paket, 628,80 EUR für das Komfort-Paket und 682,80 EUR für das Premium-Paket.

Mit Pflegegrad 1 bis 5 übernimmt die Pflegekasse monatlich bis zu 25,50 EUR. Damit ist das Basis-Paket vollständig abgedeckt. Wählen Sie das Komfort- oder Premium-Paket, zahlt die Kasse ebenfalls 25,50 EUR, und Sie tragen die Differenz. Beim Komfort-Paket sind das 26,90 EUR pro Monat aus eigener Tasche, beim Premium-Paket 31,40 EUR.

Einmalige Kosten beschränken sich auf die Installation. Die 10,49 EUR für den Anschluss der Basisstation übernimmt bei Vorliegen eines Pflegegrades ebenfalls die Pflegekasse. Weitere versteckte Kosten gibt es bei den Maltesern nicht. Kein Gerätekauf, keine Kaution, keine Bearbeitungsgebühren.

So beantragen Sie den Zuschuss: Den Zuschuss der Pflegekasse müssen Sie aktiv beantragen. Das geht in der Regel über Ihre Pflegekasse, also die Krankenkasse, bei der Sie versichert sind. Viele Malteser-Berater helfen Ihnen bei der Antragstellung direkt vor Ort. Sie brauchen dafür einen anerkannten Pflegegrad und müssen überwiegend allein leben oder regelmäßig zu bestimmten Zeiten allein sein.

In unserem Hausnotruf-Vergleich finden Sie eine Übersicht, wie die Preise der verschiedenen Anbieter im Verhältnis zueinander stehen.

💰 Kosten & Pflegekassen-Zuschuss

25,50 €
Pflegekasse/Monat
ab PG 1
10,49 €
Einrichtung
auch übernommen
1 Monat
Kündigungsfrist
keine Mindestlaufzeit
📊 Eigenanteil nach Paket (mit PG)
Basis: 0 € · Komfort: 26,90 € · Premium: 31,40 €
✓ Fair: Keine versteckten Kosten, kein Gerätekauf, keine Kaution

Geräte und Technik: Was Sie ins Haus bekommen

Die Technik beim Malteser Hausnotruf ist solide, aber nicht die modernste am Markt. Das Kernset besteht aus zwei Teilen: einer Basisstation und einem Handsender.

Die Basisstation

Die Basisstation wird in Ihrer Wohnung aufgestellt und mit dem Telefonnetz verbunden. Es gibt zwei Varianten: eine für den Festnetzanschluss und eine mit integriertem Mobilfunkmodul für Haushalte ohne Festnetz. Die Station verfügt über einen eingebauten Freisprecher mit hoher Lautstärke, sodass die Notrufzentrale auch aus einigen Metern Entfernung mit Ihnen sprechen kann.

Die Reichweite des Handsenders zur Basisstation liegt bei 50 bis 100 Metern, je nach Bausubstanz Ihrer Wohnung. In einer normalen Mietwohnung reicht das für alle Räume inklusive Balkon problemlos. In einem mehrstöckigen Einfamilienhaus kann es an den Rändern eng werden, besonders wenn Stahlbetondecken die Funkreichweite einschränken. Altbauten mit dünnen Wänden liefern in der Regel bessere Reichweiten als Neubauten mit Stahlbeton. Testen Sie die Verbindung nach der Installation in jedem Raum, um sicherzugehen.

Ein praktischer Hinweis: Stellen Sie die Basisstation möglichst zentral in der Wohnung auf. Nicht im Flur direkt neben der Eingangstür, sondern eher im Wohnzimmer oder Schlafzimmer. So ist die Sprechverbindung auch aus dem Badezimmer oder der Küche gut hörbar.

Der Handsender

Der Handsender ist wasserdicht. Das ist entscheidend, denn viele Stürze passieren im Badezimmer. Sie können ihn unter der Dusche tragen, in der Badewanne und beim Händewaschen. Getragen wird er wahlweise als Armband oder an einer Halskette. Die meisten Nutzer bevorzugen das Armband, weil es im Alltag weniger stört als eine Kette.

Ein Druck auf den großen Knopf reicht aus, um den Notruf auszulösen. Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten. Keine Displays, keine Menüs, keine komplizierten Abläufe. Das ist gerade für ältere Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik oder Sehkraft ein großer Vorteil.

Ein häufiges Problem in der Praxis: Manche Senioren legen den Handsender nachts auf den Nachttisch, statt ihn zu tragen. Im Ernstfall ist er dann nicht am Handgelenk. Unser Rat: Tragen Sie den Sender immer. Auch nachts. Gerade nächtliche Toilettengänge sind ein häufiger Auslöser für Stürze.

Optionales Zubehör

Rauchmelder-Anbindung ist eine sinnvolle Erweiterung. Wird Rauch erkannt, geht automatisch ein Signal an die Notrufzentrale. Das schützt besonders Menschen, die einen Rauchmelder-Alarm nicht selbst wahrnehmen oder darauf reagieren können. Die Kosten für die Rauchmelder-Anbindung variieren je nach Standort.

Falldetektor erkennt Stürze automatisch und löst einen Alarm aus, auch wenn Sie den Knopf nicht mehr selbst drücken können. Allerdings ist die Zuverlässigkeit solcher Detektoren begrenzt. Fehlalarme kommen vor, und nicht jeder Sturz wird erkannt. Besonders langsame Stürze, etwa wenn jemand an der Wand entlang nach unten rutscht, erkennen Falldetektoren oft nicht.

Was der Malteser Hausnotruf nicht bietet: GPS-Ortung außerhalb der Wohnung. Der Schutz endet an der Wohnungstür. Wer auch unterwegs geschützt sein möchte, beim Einkaufen, beim Spaziergang oder im Garten, braucht einen mobilen Notruf mit GPS. Dafür gibt es spezialisierte Anbieter mit deutlich modernerer Technik.

 

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So läuft ein Notruf ab: Schritt für Schritt

Viele Angehörige fragen sich, was eigentlich genau passiert, wenn der Knopf gedrückt wird. Der Ablauf ist klar strukturiert und eingespielt.

Schritt 1: Notruf auslösen. Sie drücken den Knopf am Handsender oder direkt an der Basisstation. Sofort wird eine Verbindung zur Malteser-Notrufzentrale aufgebaut. Das dauert in der Regel weniger als 30 Sekunden.

Schritt 2: Sprechverbindung. Über den Freisprecher der Basisstation spricht ein Mitarbeiter der Zentrale mit Ihnen. Er fragt, was passiert ist und welche Hilfe Sie brauchen. Auf dem Bildschirm des Mitarbeiters erscheinen gleichzeitig Ihre hinterlegten Daten: Name, Adresse, Vorerkrankungen, Kontaktpersonen und Medikamente.

Schritt 3: Entscheidung über Hilfsmaßnahme. Je nach Situation entscheidet die Zentrale über die nächsten Schritte. Bei einem harmlosen Fehlalarm wird das Gespräch freundlich beendet. Bei einem echten Notfall wird entweder Ihre Kontaktperson angerufen oder direkt der Rettungsdienst (112) alarmiert. Bei unklaren Situationen, etwa wenn Sie nicht antworten können, wird sicherheitshalber immer der Rettungsdienst gerufen.

Schritt 4: Zugang zur Wohnung. Haben Sie das Komfort- oder Premium-Paket mit Schlüsselverwahrung, können die Helfer Ihre Wohnung öffnen, ohne die Tür aufbrechen zu müssen. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Kosten.

Schritt 5: Nachsorge. Nach einem Einsatz dokumentiert die Zentrale den Vorfall. Bei Bedarf werden Ihre Kontaktpersonen informiert, auch wenn diese nicht direkt am Einsatz beteiligt waren. So wissen Ihre Angehörigen, was passiert ist.

Was passiert, wenn Sie den Knopf versehentlich drücken? Das ist kein Problem. Fehlalarme kommen regelmäßig vor und gehören zum Alltag einer Notrufzentrale. Der Mitarbeiter wird freundlich nachfragen und den Alarm auflösen. Niemand macht Ihnen einen Vorwurf.

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Erfahrungen und Bewertungen: Was Nutzer berichten

Die Malteser Notruf Erfahrungen zeichnen ein differenziertes Bild. Wir haben öffentlich zugängliche Bewertungen und Erfahrungsberichte ausgewertet und mit den Ergebnissen der Stiftung Warentest abgeglichen. Hier die wichtigsten Erkenntnisse.

Was positiv auffällt

Zuverlässigkeit bei echten Notfällen: In den meisten Berichten funktioniert der Notruf dann, wenn es wirklich zählt. Sturzfälle, Kreislaufprobleme, plötzliche Schmerzen. Die Zentrale reagiert schnell, der Rettungsdienst wird zügig alarmiert. Mehrere Nutzer berichten, dass der Malteser Hausnotruf in akuten Situationen möglicherweise Leben gerettet hat.

Freundlicher Service: Die Mitarbeiter in der Notrufzentrale und vor Ort werden häufig als freundlich und geduldig beschrieben. Gerade bei Fehlalarmen, die bei älteren Menschen regelmäßig vorkommen, reagiert das Personal verständnisvoll und ohne Vorwürfe. Das ist wichtig, weil manche Senioren nach einem Fehlalarm Hemmungen entwickeln, den Knopf erneut zu drücken.

Bundesweite Abdeckung: Anders als manche kleinere Anbieter sind die Malteser in praktisch jeder Region Deutschlands vertreten. Das macht den Anbieter auch für Menschen in ländlichen Gebieten zu einer Option, wo andere Dienste gar nicht verfügbar sind.

Unkomplizierte Installation: Die Einrichtung der Basisstation übernimmt ein Malteser-Techniker bei Ihnen zu Hause. Er erklärt auch die Bedienung und macht einen Testlauf. Laut den meisten Berichten dauert die Installation 30 bis 60 Minuten.

Was negativ auffällt

Erreichbarkeit des Kundenservice: Einige Nutzer berichten von Schwierigkeiten, den lokalen Malteser-Service telefonisch zu erreichen. Dabei geht es nicht um die Notrufzentrale selbst (die funktioniert zuverlässig), sondern um den Kundenservice für Verwaltungsanliegen, etwa Vertragsänderungen, Gerätetausch oder Adressänderungen. Lange Wartezeiten am Telefon oder fehlende Rückrufe werden wiederholt genannt. Wir empfehlen, Anfragen schriftlich per E-Mail zu stellen, da die Bearbeitung dort zuverlässiger funktioniert.

Geräte manchmal veraltet: Die Technik der Malteser ist funktional, aber nicht immer auf dem allerneuesten Stand. Manche Nutzer berichten von klobigen Basisstationen und Handsendern, die optisch wie aus einer anderen Zeit wirken. Wer Wert auf moderne Technik legt, etwa GPS-Tracking, Smartphone-Anbindung oder automatische Sturzerkennung als Standard, wird bei jüngeren Anbietern wie Libify oder Patronus eher fündig.

Standortabhängige Qualität: Wie bei vielen dezentral organisierten Diensten schwankt die Qualität je nach Region. An manchen Standorten berichten Nutzer von exzellentem Service, an anderen von mangelhafter Kommunikation. Fragen Sie bei Ihrem lokalen Malteser-Verband nach Referenzen, bevor Sie sich entscheiden.

Kündigung und Vertragsbedingungen

Bei den Vertragsbedingungen zeigen sich die Malteser fair. Es gibt keine Mindestvertragslaufzeit. Sie können jederzeit kündigen, mit einer Frist von einem Monat. Das ist ein deutlicher Pluspunkt gegenüber Anbietern, die Mindestlaufzeiten von 12 oder 24 Monaten verlangen.

Versteckte Kosten haben wir bei unserer Recherche nicht gefunden. Der monatliche Preis ist der monatliche Preis. Keine Gerätemiete on top, keine jährliche Servicegebühr, keine Kündigungsgebühr. Auch der Rückversand der Geräte ist in der Regel kostenfrei. Zum Vergleich: Manche private Anbieter berechnen eine einmalige Anschlussgebühr von 50 bis 100 Euro. Bei den Maltesern entfällt diese.

Die Kündigung selbst erfolgt schriftlich. Ein formloses Schreiben an den zuständigen Malteser-Standort reicht aus. Wir empfehlen, die Kündigung per Einschreiben zu versenden, damit Sie einen Nachweis haben. Nach Vertragsende wird die Basisstation abgeholt oder kann zurückgeschickt werden. Einen konkreten Rückgabetermin vereinbaren Sie direkt mit Ihrem Standort.

Für Angehörige ist das besonders beruhigend. Wenn sich die Lebenssituation ändert, etwa durch einen Umzug ins Pflegeheim oder den Tod des Nutzers, lässt sich der Vertrag unkompliziert beenden. Im Todesfall genügt in der Regel eine formlose Mitteilung mit Kopie der Sterbeurkunde, und der Vertrag wird kurzfristig aufgelöst.

Ein weiterer Pluspunkt: Bei einem Umzug innerhalb Deutschlands lässt sich der Malteser Hausnotruf in der Regel am neuen Wohnort weiter nutzen. Die bundesweite Präsenz der Malteser macht das möglich. Sprechen Sie den Umzug rechtzeitig mit Ihrem Standort ab, damit der Uebergang reibungslos klappt.

⭐ Malteser Hausnotruf: Bewertung

✓ Vorteile
• Zuverlässig im Ernstfall
• Freundlicher Service
• Bundesweit verfügbar
• Faire Kündigungsfrist
✗ Nachteile
• Kundenservice schwer erreichbar
• Technik teils veraltet
• Kein GPS/mobiler Schutz
• Qualität schwankt regional
👍 Ideal für:
Alleinlebende Senioren zu Hause · Mit Pflegegrad (0 € Basis) · Ländliche Regionen
🏆 Testsieger '18: ASB (Alternative)
🚶 Mobil? → Libify, Patronus

Für wen eignet sich der Malteser Hausnotruf?

Nicht jeder Hausnotruf passt zu jedem Menschen. Hier eine ehrliche Einschätzung, für wen die Malteser die richtige Wahl sind.

Gut geeignet für: Alleinlebende Senioren, die einen zuverlässigen Basisschutz in der eigenen Wohnung suchen. Besonders attraktiv ist der Malteser Hausnotruf für Menschen mit Pflegegrad, die das Basis-Paket komplett über die Pflegekasse finanzieren können. Auch für Angehörige, die in einer anderen Stadt leben und wissen möchten, dass ihre Eltern im Notfall Hilfe bekommen, ist der Dienst eine Entlastung.

Weniger geeignet für: Technikaffine Senioren, die GPS-Schutz außerhalb der Wohnung, eine Smartphone-App oder eine diskrete Notruf-Uhr wünschen. Ebenso für Menschen, die häufig allein unterwegs sind und auch draußen geschützt sein möchten. Hier bieten Anbieter wie Libify oder Patronus mehr Funktionen. Einen umfassenden Ueberblick finden Sie in unserem Hausnotruf-Vergleich.

Alternativen zum Malteser Hausnotruf

Die Malteser sind ein solider Anbieter, aber nicht die einzige Option. Je nach Ihren Anforderungen könnte ein anderer Dienst besser passen.

ASB (Arbeiter-Samariter-Bund): Im Stiftung-Warentest-Vergleich 2018 Testsieger. Der ASB bietet ähnliche Leistungen wie die Malteser, schnitt aber bei Beratung und Vertragsgestaltung besser ab. Preislich bewegen sich beide Anbieter auf einem vergleichbaren Niveau. Wer Wert auf die beste Beratungsqualität legt, sollte den ASB in Betracht ziehen (Stiftung Warentest, 2018).

DRK (Deutsches Rotes Kreuz): Ebenfalls ein großer Wohlfahrtsverband mit bundesweiter Abdeckung. Das Leistungsspektrum ist dem der Malteser sehr ähnlich. Unterschiede zeigen sich vor allem in der lokalen Servicequalität und den regionalen Preisen. Mehr dazu lesen Sie in unserem DRK Hausnotruf Test.

Libify: Der modernste Anbieter am Markt. Libify bietet einen mobilen Hausnotruf mit GPS-Ortung und automatischer Sturzerkennung. Die Technik ist deutlich aktueller als bei den klassischen Wohlfahrtsverbänden. Auf Trustpilot erhält Libify überwiegend positive Bewertungen. Preislich liegt Libify etwas höher, bietet dafür aber auch Schutz außerhalb der eigenen vier Wände. Besonders relevant: Libify hat als einziger mobiler Hausnotruf eine Pflegekassenzulassung. Das bedeutet, dass auch hier der Zuschuss der Pflegekasse genutzt werden kann.

Patronus: Patronus geht einen völlig anderen Weg. Statt Basisstation und Handsender gibt es hier eine Notruf-Uhr, die wie eine normale Armbanduhr aussieht. Mit Pflegegrad starten die Kosten bei 2 EUR pro Monat. Die Uhr bietet GPS, Sturzerkennung und eine Telefonfunktion. Für Senioren, die kein sichtbares Notrufsystem tragen möchten, ist Patronus eine diskrete Lösung. Der Nachteil: Die Uhr muss regelmäßig aufgeladen werden.

Welcher Anbieter der richtige ist, hängt von Ihren Prioritäten ab. Wollen Sie den günstigsten Preis und soliden Basisschutz innerhalb der eigenen vier Wände? Dann sind die Malteser oder der ASB eine gute Wahl. Brauchen Sie mobilen Schutz außerhalb der Wohnung? Dann schauen Sie sich Libify oder Patronus an.

Ein Tipp: Viele Anbieter bieten eine kostenlose Testphase oder zumindest ein unverbindliches Beratungsgespräch an. Nutzen Sie das. Sprechen Sie mit zwei oder drei Anbietern, lassen Sie sich die Geräte zeigen und vergleichen Sie die konkreten Leistungen für Ihre Postleitzahl. Denn die Preise und Leistungen können regional variieren.

Fazit zum Malteser Hausnotruf

Der Malteser Hausnotruf ist ein zuverlässiger Dienst mit fairen Vertragsbedingungen und voller Pflegekassenabdeckung im Basis-Paket. Die Malteser Hausnotruf Erfahrungen zeigen: Im Ernstfall funktioniert das System. Wer sich einen umfassenden Ueberblick über alle Anbieter verschaffen möchte, findet bei uns auf pflege-panorama.de den passenden Hausnotruf-Vergleich.

 

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Die wichtigsten Fragen

Was kostet der Malteser Hausnotruf pro Monat?

Das Basis-Paket kostet 25,50 EUR pro Monat, das Komfort-Paket 52,40 EUR und das Premium-Paket 56,90 EUR. Mit einem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse bis zu 25,50 EUR monatlich, sodass das Basis-Paket komplett abgedeckt ist.

Mobilitat im Alter
Hilfe bei der Bewegung

Übernimmt die Pflegekasse die Kosten für den Malteser Hausnotruf?

Ja, ab Pflegegrad 1 zahlt die Pflegekasse bis zu 25,50 EUR pro Monat plus 10,49 EUR für die Installation. Das deckt das Basis-Paket vollständig ab. Bei den höherwertigen Paketen müssen Sie die Differenz selbst tragen.

Wie schnell reagiert die Notrufzentrale?

Nach dem Drücken des Notfallknopfes wird innerhalb weniger Sekunden eine Sprechverbindung zur Zentrale aufgebaut. In den meisten Erfahrungsberichten liegt die Reaktionszeit bei unter 30 Sekunden. Die Zentrale ist rund um die Uhr besetzt, auch an Feiertagen.

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Martin
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