Pflegebett-Matratze Test 2026

Kaltschaum, Anti‑Dekubitus & Wechseldruck im Vergleich
Inhalt dieses Beitrags

Wer ein Pflegebett anschafft, denkt zuerst an das Gestell, an die Motoren, an die Aufstehhilfe. Dabei verbringt der pflegebeduerftige Mensch die meiste Zeit nicht auf dem Rahmen, sondern auf der Matratze. Sie trägt das Körpergewicht, sie verteilt den Druck, sie entscheidet darüber, ob die Haut gesund bleibt oder ob sich nach wenigen Wochen ein wundgelegener Bereich am Steissbein bildet. Der pflegebett matratze test ist deshalb keine Nebensache, sondern die wichtigste Einzelentscheidung beim Aufbau eines Pflegeplatzes zu Hause.

Wir von Pflege Panorama haben in den vergangenen Monaten dutzende Hersteller, Modelle und Erfahrungsberichte ausgewertet. Was wir dabei immer wieder hoeren: Die Matratze wird unterschaetzt. Viele Familien kaufen ein hochwertiges Pflegebett und legen dann die alte Schaumstoffmatratze aus dem Gaestezimmer hinein. Das funktioniert nicht. Eine herkoemmliche Matratze hat weder die richtige Druckverteilung noch die hygienischen Eigenschaften, die in der Pflege noetig sind.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, welche Matratzentypen es für Pflegebetten gibt, wann sich welcher Typ eignet, welche Modelle wir 2026 empfehlen und worauf Sie beim Kauf achten müssen. Wir gehen auch auf die Frage ein, wann die Krankenkasse zahlt und wie Sie eine Matratze auf Rezept bekommen. Am Ende werden Sie wissen, welche Matratze für Ihre Situation die richtige ist. Der Pflegebett Matratze Test ist umfassend, aber wir haben uns Mühe gegeben, ihn so klar wie möglich zu strukturieren.

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Übersicht: Matratzentypen, Einsatzbereich und Preise

Bevor wir in die Details gehen, hier eine kompakte Übersicht der fuenf wichtigsten Matratzentypen für Pflegebetten. Sie zeigt, welcher Typ zu welcher Pflegesituation passt und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.

Die Tabelle zeigt: Je höher das Dekubitusrisiko, desto aufwendiger und teurer die Matratze. Die gute Nachricht ist, dass die Krankenkasse bei medizinischer Indikation einen großen Teil der Kosten übernimmt. Mehr dazu weiter unten. Wer sich grundsätzlich für das Thema Pflegebett interessiert, findet in unserem Pflegebett Test einen vollständigen Überblick über Rahmen, Motoren und Zubehoer. Speziell zur Matratze haben wir auch einen eigenen Pflegematratze Test erstellt, der ergaenzend gelesen werden kann.

 

🏆 Top-Modelle 2026 – Sechs Matratzen im Vergleich

Modell Typ Stadium Preis (ca.) Highlight
Mobiclinic Mobi 3 PLUS Wechseldruck I–III 800 € ⭐ Testsieger · bis 190 kg
Hapsch Kaltschaum Kaltschaum 0–I 380 € ⭐ Preis-Leistung
Ravensberger Softwell Kaltschaum 0 450 € Made in Germany
Thomashilfen ThevoCalm Anti-Dekubitus I–II 1.200 € Mikrostimulation
Invacare SoftCloud Wechseldruck II–IV 1.400 € Premium · Automat. Druck
ADL Wechseldruck Wechseldruck I–II 300 € Budget-Lösung

Alle Preise ca. | Anti-Dekubitus & Wechseldruck mit Verordnung erstattungsfähig | pflege-panorama.de

Die fuenf Matratzentypen im Überblick

Im Pflegebereich haben sich fuenf Grundtypen etabliert. Jeder hat seine Berechtigung, jeder hat aber auch klare Grenzen. Wer einen pflegematratze test macht, sollte zuerst die Typen unterscheiden lernen, bevor er einzelne Modelle vergleicht. Sonst vergleicht man Aepfel mit Birnen und kauft am Ende eine Matratze, die für die eigene Situation zu schwach oder zu stark dimensioniert ist.

Kaltschaummatratzen

Kaltschaum ist der Standard im Pflegebett. Die Matratze besteht aus einem offenporigen Polyurethanschaum, der atmungsaktiv ist und sich gut an den Körper anpasst. Kaltschaum ist druckentlastend, leicht zu pflegen und vergleichsweise günstig. Entscheidend ist das Raumgewicht, abgekuerzt RG. Es gibt an, wie viel Kilogramm Schaum pro Kubikmeter verarbeitet wurden. Je höher das Raumgewicht, desto langlebiger die Matratze und desto besser die Druckverteilung. Wir empfehlen mindestens RG 40, für den Pflegebereich besser RG 50 oder höher.

Visco- und Memory-Schaum

Viscoschaum, oft auch Memory-Schaum genannt, reagiert auf Körperwaerme. Er formt sich individuell an den Körper an und verteilt den Druck dadurch besser als reiner Kaltschaum. Der Nachteil: Viscoschaum speichert Waerme. Wer stark schwitzt oder Fieber hat, liegt darauf nicht angenehm. Für Menschen mit beginnender Dekubitusgefahr im Stadium 0 bis I ist Visco eine gute Wahl. Bei stärkeren Risikofaktoren reicht er aber nicht mehr.

Anti-Dekubitus-Matratzen

Diese Matratzen sind speziell für Dekubitusgefährdete entwickelt. Sie kombinieren oft Kaltschaum mit Visco-Einlagen und Hohlraeumen. Die Oberfläche ist häufig in Wuerfel oder Zonen unterteilt, die unterschiedlich nachgeben. Dadurch wird der Druck auf gefährdete Stellen wie Steissbein, Fersen und Schulterblaetter reduziert. Anti-Dekubitus-Matratzen haben in der Regel eine HMV-Nummer, also eine Hilfsmittelnummer, und sind erstattungsfähig.

Wechseldruckmatratzen mit Kompressor

Wechseldruckmatratzen sind die Lösung für schwere Dekubitus-Fälle. Sie bestehen aus einzelnen Luftkammern, die sich abwechselnd fuellen und entleeren. Ein Kompressor pumpt die Luft im Wechsel in unterschiedliche Kammern. Dadurch wird der Druck auf die Haut nie länger als wenige Minuten an derselben Stelle ausgeuebt. Das Blut kann fliessen, das Gewebe regeneriert. Solche Systeme eignen sich ab Stadium II und sind bei vielen bettlägerigen Patienten Pflicht.

Liegesysteme

High-End-Liegesysteme arbeiten mit Sensoren, die den Druck messen und die Lagerung automatisch anpassen. Sie kosten ab 5.000 EUR aufwaerts und werden meist nur in Kliniken oder spezialisierten Heimen eingesetzt. Für die häusliche Pflege sind sie selten relevant, kommen aber bei schwerstpflegebeduerftigen Patienten vor, etwa bei Wachkoma. In diesem Fall übernimmt die Krankenkasse die Kosten in der Regel komplett.

 

⚙️ Mittelantrieb (M) vs. Frontantrieb (F) – Welcher passt?

Kriterium M-Serie (M3/M5) F-Serie (F3/F5)
Wendekreis ✅ Sehr klein Größer
Hindernisse / Bordsteine ⚠️ Bis ca. 7,5 cm ✅ Bis ca. 10 cm
Geländetauglichkeit Befestigte Wege ✅ Auch Schotter/Wiese
Indoor-Eignung ✅ Ideal Gut (Eingewöhnung)
Ideal für Enge Wohnung, Aufzug, Stadt Outdoor, ländlicher Raum

Tipp: Beide Varianten Probe fahren – idealerweise zu Hause | pflege-panorama.de

Kaltschaum: Der Allrounder für die Standardpflege

Wenn wir gefragt werden, welche Matratze für ein Pflegebett am besten geeignet ist, lautet die Antwort in 60 Prozent der Fälle: eine hochwertige Kaltschaummatratze. Der Grund ist einfach. Die meisten Menschen, die ein Pflegebett bekommen, sind nicht voellig immobil. Sie können sich noch selbst drehen, sitzen zeitweise auf der Bettkante oder werden tagsüber in den Rollstuhl mobilisiert. Für diese Gruppe ist eine Wechseldruckmatratze überdimensioniert. Sie ist laut, sie ist teuer, und sie bietet keinen Vorteil, solange der Körper sich noch selbst entlasten kann.

Eine gute kaltschaummatratze pflegebett hat ein Raumgewicht von mindestens RG 50, eine Hoehe von 14 bis 18 Zentimetern und einen abnehmbaren, bei 60 Grad waschbaren Bezug. Der Haertegrad sollte H2 oder H3 sein, je nach Körpergewicht. Bei Personen unter 60 Kilogramm reicht H2, ab 80 Kilogramm empfehlen wir H3. Wichtig ist auch die Atmungsaktivität. Die offenporige Zellstruktur sollte Feuchtigkeit ableiten können, sonst bildet sich unter dem Körper ein Hitzestau, der die Haut zusätzlich belastet.

Drei Modelle, die sich in unseren Recherchen immer wieder positiv hervorgetan haben:

  • Ravensberger Softwell: Premium-Kaltschaum aus deutscher Produktion, RG 50, sieben Liegezonen. Preis um 450 EUR. Made in Germany, sehr lange Lebensdauer.
  • MALIE Polarstern: Solides Mittelklasse-Modell, RG 45, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Preis um 320 EUR.
  • Dunlopillo Klima-Star: Bekannte Marke, RG 50, mit Klimaband für bessere Belueftung. Preis um 480 EUR.

Alle drei Modelle sind für die Standardpflege geeignet. Sie sind nicht erstattungsfähig im engen Sinn, weil sie keine Hilfsmittelnummer haben. Wer eine kassenfähige Variante möchte, muss zu einer Anti-Dekubitus-Matratze greifen, die wir gleich vorstellen. Eine gute Kaltschaummatratze hält bei sachgemaesser Pflege fuenf bis acht Jahre. Sie sollte alle drei bis sechs Monate gewendet werden, damit sich keine Liegekuhlen bilden.

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Anti-Dekubitus-Matratzen: Schutz für Gefährdete

Sobald die Pflegekraft oder der Hausarzt feststellt, dass ein Dekubitusrisiko besteht, sollte die Kaltschaummatratze gegen ein spezialisiertes Modell ersetzt werden. Eine dekubitusmatratze pflegebett ist anders aufgebaut. Sie hat in der Regel mehrere Schichten, oft eine harte Basisschicht aus Kaltschaum, eine mittlere Komfortschicht aus Visco und eine obere Schicht mit Wuerfelstruktur, die den Druck punktuell verteilt.

Die Wuerfelstruktur ist entscheidend. Wenn der Körper auf einer flachen Oberfläche liegt, konzentriert sich das Gewicht auf die Knochenvorspruenge. Steissbein, Fersen, Schulterblaetter und Hinterkopf tragen das meiste Gewicht. Genau dort entstehen die Wundliegestellen. Die Wuerfelstruktur einer Anti-Dekubitus-Matratze sorgt dafür, dass der Körper an mehreren Punkten gleichzeitig getragen wird. Die Wuerfel geben einzeln nach und verteilen die Last.

Ein gutes Beispiel ist die Thomashilfen ThevoCalm. Sie arbeitet mit Mikrostimulation. Im Inneren der Matratze sind elastische Fluegel eingebaut, die jede Bewegung des Schlaefers verstärken. Das soll dazu führen, dass sich der Körper häufiger neu positioniert, ohne dass der Patient bewusst etwas tut. Studien haben gezeigt, dass diese Mikrostimulation tatsächlich das Risiko von Wundliegestellen senken kann. Der Preis liegt allerdings bei rund 1.200 EUR. Bei medizinischer Indikation übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Eine weitere bewaehrte Option ist die Hapsch Kaltschaum-Pflegematratze. Sie kombiniert RG 50 Kaltschaum mit einer Wuerfelschicht und kostet um 380 EUR. Sie ist zwar nicht so spezialisiert wie die ThevoCalm, aber für leichte bis mittlere Dekubitusgefahr ausreichend. Wir empfehlen sie oft bei Patienten, die noch teilweise mobil sind, aber die meiste Zeit im Bett verbringen.

Anti-Dekubitus-Matratzen haben in der Regel eine HMV-Nummer aus der Produktgruppe 11. Das bedeutet, sie sind im Hilfsmittelverzeichnis der Krankenkassen gelistet. Wenn der Hausarzt eine Verordnung ausstellt, trägt die Kasse die Kosten bis auf eine Zuzahlung von zehn Prozent, mindestens fuenf, höchstens zehn Euro. Wie das genau funktioniert, erklären wir im Artikel zu den Pflegebett Kosten und Krankenkasse.

 

🎯 Dekubitus-Stadium → Welche Matratze?

Stadium Beschreibung Empfohlene Matratze
0 – Prävention Keine Hautveränderung Kaltschaum RG 50+
I – Hautrötung Nicht wegdrückbare Rötung Visco / Anti-Dekubitus
II – Offene Wunde Blase oder Hautverletzung Wechseldruck (Pflicht)
III – Tiefe Wunde Bis ins Unterhautgewebe Wechseldruck Premium
IV – Schwerstgradig Knochen/Sehnen sichtbar Sensorgesteuertes System

Bei Unsicherheit immer Hausarzt oder Pflegedienst einschalten | pflege-panorama.de

Wechseldruckmatratzen: Bei bestehendem Dekubitus

Wenn bereits ein Dekubitus besteht, reicht eine statische Matratze nicht mehr aus. Dann braucht es ein dynamisches System, das aktiv den Druck wechselt. Wechseldruckmatratzen sind die Standardlösung. Sie bestehen aus mehreren Reihen von Luftkammern, die über Schlaeuche mit einem Kompressor verbunden sind. Der Kompressor pumpt die Luft im Wechsel in unterschiedliche Kammergruppen. Eine Gruppe ist gefuellt, die andere leer, dann wird gewechselt. Der Zyklus dauert zwischen sechs und zwoelf Minuten.

Der Effekt: Keine Stelle des Körpers liegt länger als wenige Minuten unter Druck. Das Blut kann zirkulieren, das Gewebe wird mit Sauerstoff versorgt, der Dekubitus kann abheilen. Studien zeigen, dass Wechseldruckmatratzen bei korrekter Anwendung die Heilungsdauer um 30 bis 50 Prozent verkuerzen können.

Das Top-Modell 2026 in unserem matratze pflegebett test ist die Mobiclinic Mobi 3 PLUS. Sie ist für Patienten bis 190 Kilogramm zugelassen und deckt Dekubitus-Stadien I bis III ab. Der Kompressor ist mit einem Geraeuschpegel unter 30 Dezibel sehr leise, was im Schlafzimmer entscheidend ist. Die Matratze hat 18 Luftkammern und einen wasserdichten, atmungsaktiven Bezug. Preis komplett mit Kompressor: rund 800 EUR. Mit ärztlicher Verordnung übernimmt die Kasse den Großteil.

Eine günstigere Alternative ist die ADL Wechseldruckmatratze. Sie kostet nur etwa 300 EUR, ist aber lauter und hat eine kuerzere Lebensdauer. Wir empfehlen sie nur für Übergangslösungen oder wenn das Budget knapp ist und keine Verordnung vorliegt.

Im Premium-Segment überzeugt die Invacare SoftCloud. Sie ist extrem leise, hat 20 Luftkammern und eine intelligente Drucksteuerung, die sich automatisch an das Körpergewicht anpasst. Preis um 1.400 EUR. Diese Matratze wird oft in der ambulanten Intensivpflege eingesetzt.

Wichtig bei allen Wechseldruckmatratzen: Die Lebensdauer ist begrenzt. Die Luftkammern ermueden mit der Zeit, die Schlaeuche können poroes werden. Nach drei bis fuenf Jahren ist meist ein Austausch faellig. Auch sollten Wechseldruckmatratzen nicht gewendet werden. Sie sind einseitig konstruiert.

 

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Welche Matratze bei welchem Dekubitus-Stadium?

Dekubitus wird in fuenf Stadien eingeteilt, von 0 bis IV. Die Wahl der Matratze richtet sich danach. Wir gehen die Stadien einzeln durch, damit Sie einschätzen können, wo Ihr Angehöriger oder Sie selbst stehen.

Stadium 0: Gefährdung ohne sichtbare Veränderung

Hier liegt noch kein Dekubitus vor, aber das Risiko ist erhöht. Etwa weil die Person bettlägerig ist, weil sie unter Diabetes leidet, weil sie kachektisch ist, also stark abgemagert, oder weil sie inkontinent ist. In diesem Stadium reicht eine hochwertige Kaltschaummatratze mit RG 50. Wichtig ist, dass die Matratze regelmäßig gewendet wird und dass die Pflegekräfte den Patienten alle zwei bis drei Stunden umlagern.

Stadium I: Hautroetung, die nicht wegdrueckbar ist

Wenn die Haut an Druckstellen geroetet ist und die Roetung auch beim Daumendruck nicht verschwindet, ist Stadium I erreicht. Jetzt sollte auf eine Visco- oder Anti-Dekubitus-Matratze umgestellt werden. Modelle mit Wuerfelstruktur oder Mikrostimulation sind in dieser Phase ideal. Die Krankenkasse zahlt bei ärztlicher Verordnung.

Stadium II: Blasenbildung oder oberflächliche Hautverletzung

Die Haut ist aufgebrochen, es bildet sich eine Blase oder eine offene Wunde. Jetzt muss eine Wechseldruckmatratze her. Statische Systeme reichen nicht mehr aus, weil die Wunde Ruhe braucht und der Druck regelmäßig entlastet werden muss. Die Mobiclinic Mobi 3 PLUS oder die Invacare SoftCloud sind hier gute Optionen.

Stadium III: Tiefe Wunde mit Gewebeverlust

Die Wunde reicht bis ins Unterhautfettgewebe. Jetzt braucht es eine starke Wechseldruckmatratze mit hoher Hubhöhe und engem Wechselzyklus. Auch hier ist die SoftCloud ein bewaehrtes Modell. In schweren Fällen kommen High-End-Systeme zum Einsatz.

Stadium IV: Knochen oder Sehnen liegen frei

Das schwerste Stadium. Hier sind oft sensorgesteuerte Liegesysteme noetig, etwa von Herstellern wie Hill-Rom oder Stryker. Die Versorgung erfolgt meist in Zusammenarbeit mit einem Wundmanager und manchmal auch mit einem stationaeren Aufenthalt. Die Kasse übernimmt die Kosten komplett.

Wer unsicher ist, in welchem Stadium sich der Pflegebeduerftige befindet, sollte unbedingt einen Pflegedienst oder den Hausarzt einschalten. Eine Fehleinschätzung kann ernste Folgen haben. Ein zu schwaches System bei vorhandenem Dekubitus verschlechtert die Wunde, ein zu starkes System ist unnoetig teuer und bei mobilen Patienten sogar kontraproduktiv, weil es die Eigenbewegung haemmt.

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Top-Modelle im Vergleich: Sechs Matratzen unter der Lupe

Wir haben für den matratze pflegebett test sechs Modelle ausgewählt, die in unterschiedlichen Preis- und Leistungsklassen besonders überzeugen. Hier die ausführliche Vorstellung.

Mobiclinic Mobi 3 PLUS

Die Mobi 3 PLUS ist unser Testsieger im Bereich Wechseldruck. Sie deckt mit einer Belastbarkeit bis 190 Kilogramm einen breiten Patientenkreis ab, was bei vielen Konkurrenzmodellen nicht der Fall ist. Die 18 Luftkammern arbeiten in einem Zyklus von zehn Minuten, was sich in der Praxis als angenehm erwiesen hat. Der Kompressor ist fluesterleise, ein wichtiger Faktor für den Schlaf. Der Bezug ist wasserdicht, atmungsaktiv und bei 60 Grad waschbar. Preis komplett: rund 800 EUR. Auf Verordnung mit Zuzahlung von 10 EUR erhältlich.

Hapsch Kaltschaum-Pflegematratze

Unser Preis-Leistungs-Sieger im Bereich Kaltschaum. RG 50, sieben Liegezonen, abnehmbarer und waschbarer Bezug, gute Atmungsaktivität. Sie eignet sich für Stadium 0 und mit Einschränkung auch für Stadium I. Preis um 380 EUR. Wer keine Verordnung hat oder eine reine Selbstzahler-Lösung sucht, fährt mit dieser Matratze sehr gut.

Ravensberger Softwell

Premium-Kaltschaum aus Deutschland. Sehr lange Lebensdauer, hervorragende Verarbeitung. Wir hatten in unseren Recherchen Berichte von Familien, die diese Matratze über acht Jahre genutzt haben und immer noch zufrieden waren. Der Bezug ist mit Aloe Vera ausgeruestet, antibakteriell und bei 60 Grad waschbar. Preis um 450 EUR.

Thomashilfen ThevoCalm

Die Spezialmatratze mit Mikrostimulation. Im Inneren befinden sich elastische Fluegel, die jede Eigenbewegung verstärken. Das soll laut Hersteller die Bewegungsfrequenz erhöhen und damit die Druckverteilung verbessern. Studien stuetzen den Ansatz. Die Matratze ist allerdings teuer, rund 1.200 EUR, und nur für bestimmte Indikationen geeignet. Mit Verordnung erstattungsfähig.

Invacare SoftCloud

Premium-Wechseldruck. Sehr leise, intelligent gesteuert, langlebig. Die SoftCloud passt sich automatisch an das Körpergewicht an, was die Bedienung stark vereinfacht. Pflegekräfte müssen den Druck nicht manuell einstellen. Preis um 1.400 EUR. Bei schweren Dekubitus-Fällen die erste Wahl, wenn die Kasse zustimmt.

ADL Wechseldruckmatratze

Die Budget-Lösung. Sie bietet die wichtigsten Funktionen einer Wechseldruckmatratze, ist aber lauter, weniger langlebig und hat einen einfacheren Bezug. Preis um 300 EUR. Wir empfehlen sie nur als Übergangslösung oder wenn keine Verordnung möglich ist und das Budget knapp.

Wer noch unsicher ist, welches Modell zur eigenen Situation passt, kann sich auch im Pflegebett Zubehoer Ratgeber umsehen. Dort erklären wir, welche Matratzenauflagen, Inkontinenzschutz und Bettkanten-Polster das Liegen zusätzlich verbessern können.

Wichtige Kaufkriterien: Hygiene, Passform, Belastbarkeit

Eine Matratze für ein Pflegebett muss mehr können als eine normale Schlafzimmer-Matratze. Sie muss hygienisch sein, weil Pflegebeduerftige oft inkontinent sind oder schwitzen. Sie muss zur Bettengröße passen und sie muss die Belastung aushalten, die durch das Verstellen des Bettes und durch Pflegehandgriffe entsteht.

Hygiene-Features

Der Bezug ist das wichtigste Hygiene-Element. Er sollte abnehmbar und bei mindestens 60 Grad waschbar sein. 60 Grad toetet Hausstaubmilben ab und reduziert Bakterien deutlich. Im Klinikbereich werden Bezuege bei 95 Grad gewaschen, das ist für den Hausgebrauch aber selten noetig. Wichtig ist auch eine Polyurethan-Beschichtung gegen Inkontinenz. Sie verhindert, dass Fluessigkeit in den Schaumkern eindringt. Antibakterielle Ausruestungen, etwa mit Silber-Ionen oder Aloe Vera, sind ein zusätzlicher Pluspunkt.

Wir raten dazu, immer einen zweiten Bezug auf Vorrat zu haben. So kann gewaschen werden, ohne dass die Matratze offen liegt. Bei stark inkontinenten Patienten empfehlen wir zusätzlich eine wasserdichte Auflage zwischen Matratze und Spannbettlaken. Sie schont die Matratze und erleichtert die Reinigung.

Passform und Massstaebe

Standardpflegebetten haben eine Liegefläche von 90 mal 200 Zentimetern. Manche Modelle, vor allem im Bereich Niedrigflur, weichen davon ab. Wenn Sie sich für ein Niedrigflurbett interessieren, achten Sie unbedingt auf die exakten Masse. Die Matratze muss bündig in den Rahmen passen, sonst entstehen Spalten, in denen sich Arme oder Beine verfangen können.

Die Körpergröße spielt ebenfalls eine Rolle. Die Matratze sollte mindestens 15 Zentimeter länger sein als der Schlaefer. Bei sehr großen Menschen über 1,90 Meter gibt es spezielle Pflegebetten und Matratzen mit 220 Zentimetern Länge. Die Dicke der Matratze liegt bei Kaltschaum zwischen 12 und 18 Zentimetern. Wechseldruckmatratzen sind oft duenner, etwa 10 bis 14 Zentimeter, weil das Gewicht der Luftkammern und des Kompressors mitberechnet werden muss.

Belastbarkeit

Standardmatratzen sind für Körpergewichte bis 100 oder 130 Kilogramm ausgelegt. Bei adipoesen Patienten reicht das nicht. Hier braucht es XXL-Varianten, die bis 150, 180 oder im Fall der Mobiclinic Mobi 3 PLUS sogar bis 190 Kilogramm zugelassen sind. Wer eine zu schwache Matratze wählt, riskiert, dass sich Liegekuhlen bilden und der Schaum früh ermuedet. Die Druckverteilung leidet, das Dekubitusrisiko steigt.

Auch die Konstruktion des Pflegebetts spielt eine Rolle. Ein Bett, das in Sitzposition gebracht wird, belastet die Matratze an den Knickpunkten stärker. Hochwertige Pflegematratzen haben dort verstärkte Zonen, die das mitmachen, ohne durchzubrechen.

✅ Checkliste – Die richtige Pflegebett-Matratze finden

📋 Kaufkriterien prüfen
✔️ Dekubitusrisiko mit Arzt/Pflegedienst einschätzen
✔️ Bezug abnehmbar & bei 60 °C waschbar?
✔️ Inkontinenzschutz (PU-Beschichtung) vorhanden?
✔️ Belastbarkeit passend zum Körpergewicht?
✔️ Maße passend zum Pflegebett (Standard: 90 × 200 cm)
💶 Kassenleistung nutzen
Anti-Dekubitus & Wechseldruck mit HMV-Nummer → Verordnung vom Hausarzt → Kasse übernimmt. Zuzahlung: max. 10 €. Wechseldruck oft als Mietleistung.
💡 Pflege-Tipps
Kaltschaum alle 3–6 Monate wenden · Bezug alle 2–4 Wochen waschen · Schutzauflage bei Inkontinenz verwenden · Zweiten Bezug auf Vorrat halten

Quelle: Herstellerangaben & Praxiserfahrungen | Stand: April 2026 | pflege-panorama.de

Pflege und Langlebigkeit der Matratze

Eine Pflegebett-Matratze ist eine Investition. Damit sie ihre Funktion über Jahre behält, braucht sie regelmäßige Pflege. Wir haben mit erfahrenen Pflegekräften gesprochen und dabei einige Routinen identifiziert, die sich bewaehrt haben.

Erstens: Den Bezug regelmäßig waschen. Bei nicht inkontinenten Patienten reicht alle vier Wochen, bei inkontinenten Patienten sollte alle ein bis zwei Wochen gewaschen werden. Immer bei 60 Grad. Niedrigere Temperaturen sind hygienisch nicht ausreichend.

Zweitens: Die Matratze regelmäßig wenden. Bei Kaltschaum und Visco alle drei bis sechs Monate, je nach Gewicht des Schlaefers. Schwere Personen sollten häufiger wenden lassen. Wechseldruckmatratzen werden nicht gewendet, weil sie einseitig konstruiert sind. Hier reicht es, regelmäßig den Bezug zu reinigen und den Kompressor auf Geraeusche und Funktion zu prüfen.

Drittens: Direktes Sonnenlicht vermeiden. UV-Strahlung baut die Polyurethan-Faserstruktur ab, der Schaum wird sproede und verliert seine Elastizität. Wenn die Matratze geluefte werden soll, dann am besten im Schatten oder bei diffusem Tageslicht.

Viertens: Bei Inkontinenz immer eine Schutzauflage verwenden. Auch wenn der Bezug wasserdicht ist, schuetzt eine zusätzliche Auflage zwischen Bezug und Spannbettlaken vor langfristigen Schaeden. Sie ist günstig, leicht zu reinigen und verlängert die Lebensdauer der Matratze deutlich.

Fuenftens: Regelmäßige Sichtkontrolle. Einmal im Monat sollte die Matratze offen kontrolliert werden. Gibt es Liegekuhlen, Risse, Verfaerbungen, Schimmel? Gerade bei Wechseldruckmatratzen sollten die Schlaeuche und der Kompressor inspiziert werden. Defekte Schlaeuche können zu Druckverlust und damit zu unzureichender Lagerung führen.

Eine gut gepflegte Kaltschaummatratze hält fuenf bis acht Jahre. Wechseldruckmatratzen schaffen drei bis fuenf Jahre. Wenn die Matratze über die Krankenkasse versorgt wurde, ist der Austausch in der Regel wieder erstattungsfähig, sofern die medizinische Indikation weiterhin besteht.

Kosten und Kassenleistung

Die Frage, was eine Pflegebett-Matratze kostet und was die Krankenkasse übernimmt, ist einer der wichtigsten Punkte für die meisten Familien. Wir haben die Kostenstruktur 2026 detailliert recherchiert und fassen sie hier zusammen.

Standard-Kaltschaummatratzen ohne HMV-Nummer kosten 250 bis 500 EUR. Diese werden in der Regel privat bezahlt. Eine Erstattung über die Krankenkasse ist nur möglich, wenn ein dokumentiertes Dekubitusrisiko vorliegt und der Hausarzt eine entsprechende Verordnung ausstellt.

Anti-Dekubitus-Matratzen mit HMV-Nummer kosten 500 bis 1.500 EUR. Sie sind in der Hilfsmittelliste der gesetzlichen Krankenversicherung geführt, Produktgruppe 11. Wenn der Hausarzt eine Verordnung ausstellt und die Krankenkasse zustimmt, trägt die Kasse die Kosten komplett. Der Versicherte zahlt eine gesetzliche Zuzahlung von zehn Prozent, mindestens fuenf, höchstens zehn Euro pro Hilfsmittel.

Wechseldruckmatratzen sind ebenfalls erstattungsfähig. Sie werden oft nicht gekauft, sondern gemietet. Das hat den Vorteil, dass Wartung, Reparatur und gegebenenfalls Austausch im Mietpreis enthalten sind. Die Kasse übernimmt die Mietkosten bei medizinischer Indikation. Auch hier gilt die Zuzahlung von zehn Euro.

Wichtig ist der Antrag bei der Krankenkasse. Der Hausarzt stellt eine Verordnung aus, in der das Hilfsmittel genau bezeichnet wird, idealerweise mit HMV-Nummer. Die Verordnung wird zusammen mit einem Antrag bei der Krankenkasse eingereicht. Die Kasse prueft und genehmigt in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen. Bei Eilfällen, etwa bei akutem Dekubitus, kann die Genehmigung schneller erfolgen.

Wer Pflegegrad hat, kann zusätzlich den Pflegehilfsmittel-Zuschuss von 42 EUR pro Monat nutzen. Dieser ist allerdings für Verbrauchsmaterialien wie Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen oder Desinfektionsmittel gedacht und nicht für die Matratze selbst.

Eine weitere Option ist die Miete über das Sanitätshaus. Manche Sanitätshäuser bieten Wechseldruckmatratzen zur Miete an, ohne dass eine Verordnung noetig ist. Die monatliche Miete liegt bei 50 bis 150 EUR, je nach Modell. Diese Lösung kann sich lohnen, wenn die Versorgungsdauer absehbar kurz ist, etwa bei einer postoperativen Phase.

Wer privat versichert ist, sollte vorab mit der Versicherung klaeren, was erstattet wird. Private Versicherer haben oft größere Spielraeume, aber auch eigene Anforderungen an die Verordnung. Wir empfehlen, sich vor dem Kauf schriftlich bestätigen zu lassen, dass die Kosten übernommen werden.

Unsere Einschätzung

Wir von Pflege Panorama haben in unserer Recherche zum pflegebett matratze test gelernt, dass es nicht die eine perfekte Matratze für alle gibt. Die Wahl hängt vom Pflegebeduerftigen ab, vom Dekubitusrisiko, vom Körpergewicht, von der Mobilität und vom Budget. Wer einen mobilen Angehörigen versorgt, der nur zeitweise im Bett liegt, fährt mit einer hochwertigen Kaltschaummatratze wie der Hapsch oder der Ravensberger Softwell sehr gut. Wer einen bettlägerigen Patienten versorgt, sollte mindestens zur Anti-Dekubitus-Matratze greifen, idealerweise zur Thomashilfen ThevoCalm oder einem vergleichbaren System.

Bei bestehendem Dekubitus ab Stadium II führt kein Weg an einer Wechseldruckmatratze vorbei. Unser Testsieger ist hier die Mobiclinic Mobi 3 PLUS, sowohl wegen ihrer Belastbarkeit bis 190 Kilogramm als auch wegen des leisen Kompressors. Wer das Budget hat oder eine Kassenübernahme bekommt, ist mit der Invacare SoftCloud noch besser bedient.

Sparen Sie nicht an der Matratze. Sie ist der einzige Kontakt zwischen Körper und Bett, und sie entscheidet über Schlafqualität, Hautgesundheit und letztlich auch über die Lebensqualität des Pflegebeduerftigen. Eine schlechte Matratze kostet am Ende mehr als eine gute, weil sie häufiger ersetzt werden muss und weil sie Folgekosten durch Dekubitus verursachen kann. Eine ambulante Wundversorgung kostet pro Monat oft mehr als die teuerste Matratze.

Nutzen Sie die Möglichkeiten der Krankenkasse. Sprechen Sie mit dem Hausarzt, lassen Sie sich eine Verordnung ausstellen, beantragen Sie die Versorgung. Der Aufwand ist überschaubar, der Nutzen groß. Und vergessen Sie nicht den Pflegehilfsmittel-Zuschuss von 42 EUR monatlich, der die laufenden Kosten für Bettschutzeinlagen, Handschuhe und Desinfektionsmittel deckt.

Wenn Sie sich darüber hinaus mit dem gesamten Pflegebett-Setup beschaeftigen wollen, empfehlen wir unseren Pflegebett Test als Ausgangspunkt. Dort finden Sie die wichtigsten Modelle, Funktionen und Kaufkriterien. Speziell zur Matratze hilft auch unser Pflegematratze Test. Für Zubehoer wie Aufrichthilfen, Bettschutzeinlagen oder Seitengitter ist der Pflegebett Zubehoer Ratgeber die richtige Anlaufstelle. Und wenn das Bett besonders niedrig sein soll, etwa bei Sturzgefahr, lesen Sie unseren Pflegebett Niedrigflur Test.

Wir wünschen Ihnen eine gute Entscheidung und vor allem ruhige, schmerzfreie Nächte für den Menschen, den Sie pflegen.

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Die wichtigsten Fragen

Welche Matratze passt in ein Standard-Pflegebett?

Standard-Pflegebetten haben eine Liegefläche von 90 mal 200 Zentimetern. Eine entsprechende Matratze in dieser Größe passt in alle gängigen Modelle. Achten Sie auf die Hoehe, sie sollte zwischen 12 und 18 Zentimetern liegen. Höhere Matratzen können die Funktion des Bettrahmens beim Verstellen behindern, vor allem in der Sitzposition.

Mobilitat im Alter
Hilfe bei der Bewegung

Wie unterscheidet sich eine Pflegematratze von einer normalen Matratze?

Eine Pflegematratze hat einen waschbaren, abnehmbaren Bezug, ist oft inkontinenzfest beschichtet und hat eine spezielle Druckverteilung. Sie ist auch für das mehrfach verstellbare Lattenrost-System eines Pflegebettes ausgelegt und hält das wiederholte Knicken ohne Schaden aus. Eine normale Matratze waere binnen Wochen verschlissen.

Zahlt die Krankenkasse eine Anti-Dekubitus-Matratze?

Ja, bei medizinischer Indikation und ärztlicher Verordnung. Die Matratze muss eine HMV-Nummer haben, also im Hilfsmittelverzeichnis gelistet sein. Die Zuzahlung für den Versicherten beträgt zehn Prozent, mindestens fuenf, höchstens zehn Euro. Wechseldruckmatratzen werden oft als Mietleistung übernommen.

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