KfW Zuschuss Barrierefreies Bad: Der aktuelle Stand 2025

Fördermöglichkeiten und finanzielle Unterstützung für den barrierefreien Badumbau bei Pflegestufe 2
Pflegekraft lächelt ältere Dame an, symbolisiert freundliche Seniorenbetreuung und Unterstützung.
Inhalt dieses Beitrags

Sie haben vom KfW Zuschuss für barrierefreies Bad gehört und wollten bis zu 6.250 Euro Förderung für Ihren Badumbau nutzen? Dann müssen wir Sie leider enttäuschen – und gleichzeitig beruhigen. Das KfW 455 Programm „Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“ wurde im Bundeshaushalt 2025 nicht mehr mit Mitteln ausgestattet und ist faktisch eingestellt. Das Zuschussportal ist geschlossen, neue Anträge sind nicht mehr möglich. Diese Nachricht hat viele Menschen überrascht, die fest mit dieser Förderung kalkuliert hatten.

Das Problem: Im Internet kursieren noch zahlreiche veraltete Informationen, die behaupten, das Programm sei aktiv und es stünden 150 Millionen Euro Fördervolumen bereit. Diese falschen Angaben führen zu Verwirrung und falschen Erwartungen. Doch die Realität sieht anders aus: Seit Jahresbeginn 2025 ist das Zuschussportal geschlossen, und es gibt keine Anzeichen für eine baldige Wiederöffnung.

Aber – und das ist die gute Nachricht – der Wegfall des KfW-Zuschusses bedeutet nicht das Ende der Förderung für barrierefreie Bäder. Es gibt leistungsstarke Alternativen, die in vielen Fällen sogar mehr Förderung bringen als der alte KfW-Zuschuss. Die Pflegekasse zahlt mit einem Pflegegrad bis zu 4.180 Euro als nicht rückzahlbaren Zuschuss, bei mehreren Pflegebedürftigen im Haushalt sogar bis zu 16.720 Euro. Der KfW-Kredit 159 bietet zinsgünstige Finanzierung bis 50.000 Euro, und regionale Länderprogramme steuern weitere Tausende Euro bei.

Wir von Pflege Panorama klären in diesem Artikel den aktuellen Stand, erklären, warum das Programm eingestellt wurde, und zeigen Ihnen konkrete Alternativen, die Ihren Badumbau trotzdem realisierbar machen. Denn ein barrierefreies Bad ist zu wichtig für Ihre Sicherheit und Selbstständigkeit, als dass es an der Finanzierung scheitern sollte.

KfW-Programm Status 2025 im Überblick

KfW 455-B Zuschuss:
❌ Seit Januar 2025 eingestellt, Zuschussportal geschlossen, keine neuen Anträge möglich
Frühere Förderung:
Bis zu 6.250 € nicht rückzahlbarer Zuschuss, 12,5% der förderfähigen Kosten
KfW-Kredit 159:
✅ Weiterhin verfügbar: Bis 50.000 € zu ca. 2,1% Zinsen, kein Pflegegrad erforderlich
Beste Alternative:
Pflegekasse zahlt bis 4.180 € (16.720 € bei 4 Personen) als nicht rückzahlbaren Zuschuss
Ausblick 2026:
❓ Unklar, keine konkreten Haushaltsmittel eingeplant, nicht auf Wiederaufnahme verlassen

KfW 455-B Zuschuss 2025: Das müssen Sie wissen

Die Nachricht über die Einstellung des KfW Zuschusses erreichte viele Haushalte völlig überraschend. Das Programm war jahrelang eine der beliebtesten Förderungen für altersgerechte Umbauten in Deutschland. Das KfW-Programm 455-B bot einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 6.250 Euro für den Umbau zu einem barrierefreien Bad. Im Gegensatz zu einem Kredit mussten Sie dieses Geld nicht zurückzahlen – es war echte Förderung, geschenkt vom Staat. Die Förderhöhe betrug 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten, für kleinere Einzelmaßnahmen gab es bis zu 2.500 Euro.

Das Programm war denkbar einfach zugänglich: Sie mussten keinen Pflegegrad nachweisen, kein Mindestalter erreichen und auch keine Einkommensgrenze einhalten. Eigentümer konnten ebenso antragstellen wie Mieter mit Zustimmung ihres Vermieters. Diese niedrigen Hürden machten das Programm so populär, dass es in manchen Jahren bereits nach wenigen Wochen ausgeschöpft war.

Die geförderten Maßnahmen umfassten alles, was ein Bad barrierefrei macht: bodengleiche Duschen, Türverbreiterungen, fest montierte Haltegriffe, Schwellenbeseitigung und vieles mehr. Doch mit dem Bundeshaushalt 2025 kam das abrupte Ende. Die Regierung entschied, das Programm nicht mehr mit Mitteln auszustatten. Seit Januar 2025 ist das Zuschussportal geschlossen, und es können keine neuen Anträge mehr gestellt werden.

Was viele verärgert: Die Einstellung erfolgte relativ kurzfristig ohne großangelegte Informationskampagne. Noch problematischer sind die zahlreichen Websites, die weiterhin behaupten, das Programm sei verfügbar. Diese veralteten Informationen führen zu falschen Hoffnungen und fehlerhaften Finanzplanungen. Ob das Programm 2026 wieder aufgelegt wird, ist völlig offen. Die politische Diskussion läuft, aber konkrete Haushaltsmittel sind für 2026 bislang nicht eingeplant.

Bei Pflege Panorama raten wir deshalb: Planen Sie Ihren Badumbau ohne KfW 455 Zuschuss und nutzen Sie die verfügbaren Alternativen. Falls das Programm wider Erwarten doch wieder kommt, ist das ein Bonus – aber Ihre Sicherheit sollte nicht von unsicheren politischen Entscheidungen abhängen.

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Alternative Finanzierung: So klappt es auch ohne KfW-Zuschuss

Der Wegfall des KfW Zuschusses ist ärgerlich, aber kein Grund, Ihren Badumbau aufzugeben. Tatsächlich gibt es mehrere Förderquellen, die zusammen oft mehr Unterstützung bieten als der alte KfW-Zuschuss allein.

An erster Stelle steht die Pflegekasse, die für die allermeisten Menschen zur wichtigsten Förderquelle geworden ist. Mit einem anerkannten Pflegegrad von 1 bis 5 erhalten Sie bis zu 4.180 Euro als nicht rückzahlbaren Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen. Bereits der niedrigste Pflegegrad 1 berechtigt zur vollen Fördersumme. Besonders wertvoll wird die Pflegekassen-Förderung bei mehreren pflegebedürftigen Personen im Haushalt. Leben zwei Personen mit Pflegegrad zusammen, können Sie bis zu 8.360 Euro erhalten. Bei drei Personen sind es 12.540 Euro, maximal jedoch 16.720 Euro bei vier oder mehr Personen.

Die zweite wichtige Säule ist der KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“, der weiterhin verfügbar ist. Dieser zinsgünstige Kredit bietet bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit zu einem effektiven Jahreszins von etwa 2,1 Prozent. Das ist deutlich günstiger als ein normaler Ratenkredit bei Ihrer Hausbank, der Sie 6 bis 8 Prozent Zinsen kostet.

Ein konkretes Rechenbeispiel: Ihr Badumbau kostet 15.000 Euro. Die Pflegekasse übernimmt 4.180 Euro als Zuschuss. Die verbleibenden 10.820 Euro finanzieren Sie über den KfW-Kredit zu 2,1 Prozent Zinssatz. Bei einer Laufzeit von 10 Jahren zahlen Sie monatlich etwa 100 Euro. Die Gesamtzinsen über 10 Jahre betragen rund 1.200 Euro. Hätten Sie denselben Betrag bei Ihrer Hausbank zu 7 Prozent finanziert, würden die Zinsen etwa 4.200 Euro betragen. Die Ersparnis durch den günstigen KfW-Kredit liegt also bei 3.000 Euro.

Die dritte Option sind Länderprogramme, die je nach Bundesland sehr unterschiedlich ausfallen. In Hessen beispielsweise zahlt die WIBank Zuschüsse bis 5.500 Euro für DIN-konforme Umbauten. Kombiniert mit der Pflegekasse ergibt das 9.680 Euro Förderung. Nordrhein-Westfalen bietet über die NRW.Bank Förderkredite bis 50.000 Euro zu ähnlich günstigen Konditionen wie die KfW.

Nicht zu vergessen sind die steuerlichen Vorteile, die weitere 2.000 bis 3.720 Euro Ersparnis bringen können. Alle Steuerzahler können 20 Prozent der Handwerkerleistungen, maximal 6.000 Euro pro Jahr, direkt von der Steuer abziehen. Das ergibt eine Steuerersparnis von bis zu 1.200 Euro. Mit einem Pflegegrad können Sie die Umbaukosten zusätzlich als außergewöhnliche Belastungen absetzen.

Die folgende Tabelle zeigt die Alternativen im Vergleich:

Förderung

Betrag

Voraussetzung

Rückzahlung

KfW 455-B (alt)

Bis 6.250 €

Keine

Nein (war Zuschuss)

Alternative 1: Pflegekasse

Bis 4.180 €

Pflegegrad 1-5

Nein

Alternative 2: KfW-Kredit 159

Bis 50.000 €

Bonitätsprüfung

Ja (2,1% Zins)

Alternative 3: Länderprogramme

Bis 10.000 €

Regional unterschiedlich

Teils/teils

Alternative 4: Steuervorteile

Bis 3.720 €

Unterschiedlich

Nein

Die Tabelle zeigt: Die Summe der Alternativen übersteigt den alten KfW-Zuschuss bei weitem. Die Kombination aus Pflegekasse, KfW-Kredit und Steuervorteilen ist für die meisten Menschen realisierbar. Die Finanzierungslücke durch den Wegfall des KfW-Zuschusses beträgt im ungünstigsten Fall etwa 5.000 bis 6.000 Euro, verteilt über 10 Jahre Kreditlaufzeit – eine überschaubare Mehrbelastung für deutlich mehr Sicherheit.

 

Die besten Alternativen zum KfW-Zuschuss

Der Wegfall des KfW 455-B Zuschusses bedeutet nicht das Ende der Förderung für barrierefreie Bäder. Die Pflegekasse ist zur wichtigsten Förderquelle geworden und zahlt mit Pflegegrad 1-5 bis zu 4.180 € pro Person als nicht rückzahlbaren Zuschuss. Bei mehreren Pflegebedürftigen im Haushalt vervielfacht sich dieser Betrag auf bis zu 8.360 € bei zwei, 12.540 € bei drei oder maximal 16.720 € bei vier Personen - deutlich mehr als der alte KfW-Zuschuss je bot. Der KfW-Kredit 159 bleibt als zweite Säule verfügbar mit bis zu 50.000 € zu etwa 2,1% effektivem Jahreszins, was deutlich günstiger ist als normale Ratenkredite mit 6-8% Zinsen. Länderprogramme bieten regional unterschiedliche Zuschüsse, etwa in Hessen bis 5.500 € über die WIBank oder in Bayern bis 10.000 € Baudarlehen. Steuerliche Vorteile bringen weitere 2.000-3.720 € Ersparnis durch Absetzung der Handwerkerleistungen (20% bis max. 1.200 €) und als außergewöhnliche Belastungen bei Pflegegrad. Die Kombination aus Pflegekasse (4.180 €), KfW-Kredit und Steuervorteilen übersteigt in vielen Fällen sogar die frühere KfW-Förderung von 6.250 €.

KfW-Kredit 159: Die beste KfW-Alternative im Detail

Da der KfW Zuschuss weggefallen ist, rückt der KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ als verbleibende KfW-Option in den Fokus. Dieses Programm ist weiterhin aktiv und bietet attraktive Konditionen für alle, die ihr Bad barrierefrei umbauen möchten.

Der KfW-Kredit 159 stellt bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit zur Verfügung, was deutlich mehr ist als die 6.250 Euro des alten Zuschusses. Der effektive Jahreszins liegt Stand November 2025 bei etwa 2,1 Prozent. Die Laufzeit können Sie flexibel zwischen 4 und 30 Jahren wählen, die Tilgung zwischen 1 und 10 Prozent jährlich. Besonders attraktiv ist die tilgungsfreie Anlaufzeit von bis zu 5 Jahren, in der Sie nur Zinsen zahlen müssen.

Ein entscheidender Vorteil: Sie benötigen keinen Pflegegrad. Jeder kann den Kredit beantragen, unabhängig vom Gesundheitszustand, Alter oder Einkommen. Natürlich erfolgt eine Bonitätsprüfung durch Ihre Hausbank, aber die KfW selbst stellt keine besonderen Anforderungen. Die geförderten Maßnahmen sind dieselben wie beim alten Zuschuss: bodengleiche Duschen, Türverbreiterungen, Haltegriffe, Schwellenbeseitigung und alle anderen Elemente eines barrierefreien Bades.

Die Beantragung läuft über Ihre Hausbank, nicht direkt über die KfW. Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Bankberater und bringen Sie Kostenvoranschläge, Beschreibungen der geplanten Maßnahmen und eventuell Grundrisse mit. Die Bank prüft Ihre Kreditwürdigkeit und leitet den Antrag an die KfW weiter. Die Bewilligung dauert in der Regel 2 bis 4 Wochen.

Der KfW-Kredit lässt sich problemlos mit dem Pflegekassen-Zuschuss kombinieren. Diese Kombination ist besonders sinnvoll. Beispiel: Bei 12.000 Euro Umbaukosten zahlt die Pflegekasse 4.180 Euro. Die verbleibenden 7.820 Euro finanzieren Sie über den KfW-Kredit. Bei 10 Jahren Laufzeit zahlen Sie monatlich etwa 73 Euro, die Gesamtzinsen betragen rund 940 Euro. Unterm Strich haben Sie einen 12.000-Euro-Umbau mit nur 940 Euro Zinskosten finanziert – eine überschaubare Summe für ein sicheres, komfortables Badezimmer.

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Finanzierungsstrategien: So gleichen Sie den KfW-Wegfall aus

Die Einstellung des KfW Zuschusses erfordert strategischeres Denken bei der Finanzierung. Mit den richtigen Kombinationen können Sie die Förderlücke schließen und oft sogar mehr Unterstützung erhalten als mit dem alten Programm allein.

Strategie 1: Pflegekasse plus KfW-Kredit ist die Standardlösung für die meisten Haushalte mit Pflegegrad. Beispiel: Badumbau 15.000 Euro. Pflegekasse übernimmt 4.180 Euro, KfW-Kredit 10.820 Euro zu 2,1 Prozent. Bei 10 Jahren Laufzeit beträgt die monatliche Rate etwa 100 Euro, Gesamtzinsen rund 1.200 Euro. Ihre tatsächliche Eigenleistung: 12.020 Euro verteilt über 10 Jahre statt 15.000 Euro auf einen Schlag.

Strategie 2: Pflegekasse plus Länderprogramm plus Steuervorteile eignet sich für Haushalte in Bundesländern mit aktiven Förderprogrammen. Beispiel Hessen: 4.180 Euro Pflegekasse + 5.500 Euro WIBank + 1.200 Euro Handwerkerbonus Steuer = 10.880 Euro Gesamtförderung. Bei 12.000 Euro Umbau bleiben nur 1.120 Euro Eigenanteil – machbar aus Ersparnissen, ohne Kredit.

Strategie 3: Mehrere Pflegebedürftige ist ideal für Haushalte mit zwei oder mehr Personen mit Pflegegrad. Ehepaar plant 18.000-Euro-Umbau. Beide beantragen Pflegekassen-Zuschuss = 8.360 Euro + Länderprogramm 5.000 Euro + Steuervorteile 2.700 Euro = 16.060 Euro Gesamtförderung. Eigenanteil: nur 1.940 Euro.

Die Finanzierungslücke durch den Wegfall des KfW-Zuschusses beträgt im ungünstigsten Fall etwa 5.000 Euro, verteilt über 10 Jahre etwa 45 Euro monatliche Mehrbelastung. Das ist für die meisten Haushalte verkraftbar. Im günstigsten Fall mit mehreren Pflegebedürftigen und Länderprogramm stehen Sie sogar besser da als mit dem alten KfW-Zuschuss.

 

 

Finanzierungsstrategien ohne KfW-Zuschuss

Mit der richtigen Strategie gleichen Sie den KfW-Wegfall problemlos aus. Strategie 1 kombiniert Pflegekasse plus KfW-Kredit: Bei 15.000 € Umbaukosten übernimmt die Pflegekasse 4.180 €, die verbleibenden 10.820 € werden über den KfW-Kredit zu 2,1% finanziert, was bei 10 Jahren Laufzeit etwa 100 € monatlich mit Gesamtzinsen von nur 1.200 € bedeutet. Strategie 2 nutzt Pflegekasse plus Länderprogramm plus Steuervorteile: In Hessen ergeben 4.180 € Pflegekasse, 5.500 € WIBank und 1.200 € Steuerbonus zusammen 10.880 € Gesamtförderung bei einem 12.000-€-Umbau, sodass nur 1.120 € Eigenanteil verbleiben. Strategie 3 für mehrere Pflegebedürftige maximiert die Förderung: Ein Ehepaar mit je Pflegegrad erhält 8.360 € Pflegekasse, kombiniert mit 5.000 € Länderprogramm und 2.700 € Steuervorteilen ergibt das 16.060 € Gesamtförderung bei 18.000 € Umbaukosten. Die Finanzierungslücke durch den KfW-Wegfall beträgt im ungünstigsten Fall etwa 5.000 €, verteilt über 10 Jahre nur rund 45 € monatliche Mehrbelastung - eine verkraftbare Summe für Jahrzehnte an Sicherheit und Selbstständigkeit.

Fazit: Barrierefreies Bad auch ohne KfW-Zuschuss realisierbar

Die Einstellung des KfW 455 Zuschusses ist zweifellos eine schlechte Nachricht. Die bis zu 6.250 Euro waren eine erhebliche Unterstützung. Doch der Wegfall bedeutet nicht das Ende der Förderung für barrierefreie Bäder – es erfordert nur eine neue Strategie.

Die Pflegekasse ist zur wichtigsten Säule geworden. Mit einem Pflegegrad erhalten Sie bis zu 4.180 Euro, bei mehreren Pflegebedürftigen bis zu 16.720 Euro – deutlich mehr als der alte KfW-Zuschuss. Der KfW-Kredit 159 bietet zinsgünstige Finanzierung bis 50.000 Euro zu etwa 2,1 Prozent. Die Zinskosten über 10 Jahre bei einem 10.000-Euro-Kredit liegen bei nur etwa 1.100 Euro – eine überschaubare Summe für Jahrzehnte Sicherheit und Selbstständigkeit.

Länderprogramme, steuerliche Vorteile und Krankenkassen-Hilfsmittel ergänzen das Portfolio und bringen weitere 5.000 bis 10.000 Euro. Die Kombination mehrerer Quellen gleicht den Wegfall des KfW-Zuschusses in den allermeisten Fällen aus. Die monatliche Mehrbelastung liegt oft bei nur 40 bis 50 Euro.

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Die wichtigsten Fragen

Kann ich 2025 noch den KfW 455-B Zuschuss beantragen?

Nein, das Programm wurde im Bundeshaushalt 2025 nicht mehr mit Mitteln ausgestattet. Das Zuschussportal ist geschlossen, neue Anträge sind nicht möglich.

Gibt es noch irgendeine KfW-Förderung für barrierefreie Bäder?

Ja, der KfW-Kredit 159 ist weiterhin verfügbar. Sie können bis zu 50.000 Euro zu günstigen Zinsen (ca. 2,1%) aufnehmen. Das ist ein Kredit, den Sie zurückzahlen müssen, aber die Konditionen sind deutlich besser als bei normalen Bankkrediten.

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Jan Berning
Hallo liebe Leser und Leserinnen, mein Name ist Jan und ich gehöre zum Team Pflege Panorama. In meinen Ratgeber-Artikeln teile ich gerne mein Wissen, um Ihnen umfassende Informationen über die häusliche Betreuung zu bieten.
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